Heutige Computerarbeitsplätze sind
für Menschen mit Behinderungen wenig geeignet. Sie erfordern
die
feinmotorische Koordination von Auge und Hand und die graphisch
orientierte Mensch-Maschine-Schnittstelle schließt vor
allem sehgeschädigte Nutzer aus oder schränkt sie
zumindest stark ein.
Abhilfe schafft ein sogenannter Screenreader, der die wesentlichen
textuellen Informationen aus dem
Grafik-Kontext extrahiert und auf einer Braillezeile bzw.
über eine Sprachausgabe zur Verfügung stellt.
Bei dieser Reduzierung geht der semantische Kontext aber teilweise
verloren, so dass eine komfortable
Bedienung kaum möglich ist.
Hier setzt unser Forschungsprojekt an. Wir versuchen,

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| (Existierende Elemente in grau dargestellt) |
durch eine geeignete Vorverarbeitung und Strukturierung der
Daten eine Restaurierung der semantischen Beziehungen zu ermöglichen
und diese den veränderten Anforderungen entsprechend
zur Verfügung zu stellen.
Ziel ist die Verbesserung der Usability.
Ein blinder Benutzer soll in der Lage sein, ohne fremde Hilfe
den Umgang mit dem PC zu meistern. Dazu gehört auch eine
vollständige und beliebig konfigurierbare Sprachunterstützung.
Die notwendigen Module werden möglichst systemneutral
entwickelt und bilden die Extensions, die, unter die GPL-Lizenz
gestellt, kostenlos und quelloffen verfügbar sind.